Umwelt - Energie - Verkehr - Wirtschaft

Der Natur- und Umweltschutz ist mir wichtig. Genauso aber auch eine funktionierende und moderne Infrastruktur.  Beide Bereiche sind in den letzten Jahren kaum vom Fleck gekommen. Ob bei den Erneuerbaren Energien, in der Raumplanung, bei den Engpässen auf Strasse und Schiene: Es braucht mehr Bundesengagement.



Umwelt

Die natürlichen Ressourcen müssen so genutzt werden, dass sie auch den nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen. Der massive Bodenverschleiss der Schweiz erfüllt diese Bedingung absolut nicht. Deshalb befürworte ich die Landschaftsinitiative "Raum für Mensch und Natur". 

Die Initiative sichert Lebensräume und Landwirtschaftsland. Und sie überlässt damit die unverbauten Flächen den wichtigsten Naturschützern des Landes: den Bauern. Diesen sind die ökologischen Leistungen gezielt abzugelten.

Energie

Die Energie der Zukunft muss zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen kommen. Gleichzeitig darf die Energieversorgung nicht unsere ganze Landschaft beeinträchtigen. Landschaftsschutz und Erneuerbare Energien unter einen Hut zu bringen, das wird die grosse Herausforderung der Zukunft sein. Mein Lösungsansatz: 

Die beiden Beznau und Mühleberg werden bis nach 2020, Gösgen und Leibstadt bis nach 2040 laufen. Ich glaube nicht, dass in der Schweiz selber 2025 bereits genügend erneuerbare Energie produziert wird, um die drei älteren AKWs zu ersetzen. Es wird also wohl (zumindest temporär) Abstriche bei der Unabhängigkeit der Stromversorgung geben – aber deshalb noch lange kein AWK (die wegen des Urans ja sowieso auch nicht auslandsunabhänig sind). Solarthermische Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika, Windenergie in der Nordsee, Speicherkraftwerke in den Alpen etc. können die Bedürfnisse befriedigen. Aber nur dann, wenn wir jetzt den Innovationsschub nicht durch die voreilige Bewilligung neuer AKWs bremsen. Nach 2040 wird – da bin ich wirklich optimistisch – insbesondere die Solarenergie den Strombedarf zusammen mit neuen Speichermöglichkeiten bei Weitem befriedigen.

Verkehr

Mobilität bedeutet Lebensqualität - sie kann aber auch Lebensqualität einschränken. Deshalb heisst es: Verkehr von der Strasse auf die Schiene verlagern, nachhaltige Mobilität fördern. Dabei braucht es auch Mut, von staatlicher Seite her Investitionen zu tätigen. Zu diesen gehören für mich der Wisenbergtunnel, die Swissmetro Lausanne - Genf und der Sechsspurausbau der A1 mindestens zwischen Luterbach und Wiggertal.

Die schweizerische Verkehrspolitik soll auch einen Beitrag liefern zur dezentralen Besiedelung unseres Landes. Einem Abbau der ÖV-Erschliessung in die Randregionen werde ich deshalb genauso entgegen treten wie der "Bestrafung" der Pendler.

Wirtschaft

Ich will keine Abzockerei, ich will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ich will gute Chancen für die Schweizer Industrie im Ausland, und ich will weiterhin eine produzierende und gleichzeitig ökologische Landwirtschaft. Es gibt kein Patentrezept, um das alles gleichzeitig zu haben. Deshalb wird es auch in Zukunft in der Wirtschaftspolitik Kompromisse und vor allem viel Feingespür in der Verhandlung mit unseren europäischen Partnern brauchen. 

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