Familie – Gesundheit – Sozialwerke

Familie – Gesundheit – Sozialwerke

Die Familien sind die Grundzellen unserer Gesellschaft und gleichzeitig die (Nachwuchs)Stützen unserer Wirtschaft. Deshalb ist Familienpolitik auch Wirtschaftspolitik – und sowieso Gesundheitspolitik und Sozialpolitik, denn die Familien erhalten das Grundprinzip unseres Gesundheits- und Sozialsystems am Leben: den Generationenvertrag.

Familie

In letzter Zeit ging es in der Familienpolitik leider allzu oft um die Frage, welche Familienform denn gefördert werden soll. Das ist die falsche Frage, denn Kinder lernen in jeder Familienform Respekt, Verantwortung und das solidarische Miteinander. Deshalb muss die Frage immer sein, wie denn die Familie gefördert werden kann. Mit der Mutterschaftsversicherung, den halbierten Krankenkassenprämien für Kinder und den erhöhten Kinderzulagen hat die CVP schon einige Antworten gegeben.

Die Familienförderung muss aber weitergehen, und sie muss neben dem reinen Ausschüttungsprinzip auch als Element der Wirtschaftspolitik betrachtet werden. Konkret fordere ich deshalb:

• Steuerbefreiung der Kinderzulagen

• Mutterschaftsversicherung auch für Nicht-Erwerbstätige

• Kinderzulagen für Selbständigerwerbende

• Förderung von Teilzeitstellen im Kaderbereich

• Keine steuerlichen Benachteiligungen von verheirateten Paaren gegenüber Konkubinatspaaren

Gesundheit

Wir alle wollen eine möglichst gute, medizinische Versorgung möglichst nahe an unserem Wohnort. Die Schweiz soll sich das auch leisten können – aber nicht zu jedem Preis für ihre Einwohnerinnen und Einwohner. Bei aller föderalistischer Überzeugung geht es also nicht ohne Effizienzsteigerung. Diese erreichen wir meiner Meinung nach z.B. durch:

• Die Konzentration der Spitzenmedizin

• Die Prüfung von Gesundheitsregionen anstelle von 26 unterschiedlichen Gesundheitssystemen.

• Leistungskontrolle bei medizinischen Eingriffen

Sozialwerke

Die demografische Entwicklung ist eine der grössten Herausforderungen der näheren Zukunft. Die AHV ist dringend auf Reformschritte angewiesen, wollen wir den AHV-Fonds nicht in ein finanzielles Desaster laufen lassen. Faire Renten – sowohl im Alter als auch im Falle einer Invalidität – gibt es auch in Zukunft nur dann, wenn

• die IV-Früherfassung und das Prinzip „Eingliederung vor Rente“ konsequent weiterverfolgt werden.

• das Rentenalter bei Frauen sozial abgefedert auf 65 Jahre angehoben wird.

• IV-Missbrauch geahndet und Arbeitgeber, die IV-Bezüger wiedereingliedern, belohnt werden.

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