Umwelt – Energie – Verkehr – Wirtschaft

Umwelt – Energie – Verkehr – Wirtschaft

Der Natur- und Umweltschutz ist mir wichtig. Genauso aber auch eine funktionierende und moderne Infrastruktur. Beide Bereiche sind in den letzten Jahren kaum vom Fleck gekommen. Ob bei den Erneuerbaren Energien, in der Raumplanung, bei den Engpässen auf Strasse und Schiene: Es braucht mehr Bundesengagement.

Umwelt

Die natürlichen Ressourcen müssen so genutzt werden, dass sie auch den nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen. Der massive Bodenverschleiss der Schweiz erfüllt diese Bedingung absolut nicht. Deshalb befürworte ich die Revision des Raumplanungsgesetzes, welche die eidgenössischen Räte verabschiedet haben. Sie sichert unseren Boden, den wir für die wirtschaftliche Entwicklung, für die Produktion von Lebensmitteln, für die Naherholung unserer Bevölkerung und den Erhalt der Artenvielfalt benötigen. Und sie gibt den Kantonen und Gemeinden die dafür nötigen Instrumente zur Hand.

Energie

Die Energie der Zukunft muss zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen kommen. Gleichzeitig darf die Energieversorgung nicht unsere ganze Landschaft beeinträchtigen. Landschaftsschutz und Erneuerbare Energien unter einen Hut zu bringen, das wird die grosse Herausforderung der Zukunft sein.

Ich stehe hinter der Energiestrategie 2050, wie sie Bundesrat und Parlament verabschiedet haben. Der schrittweise Atomausstieg und die Reduktion der fossilen Energieträger ist so zwingend wie schwierig. Durch die Förderung der Photovoltaik, der Geothermie und der Wasserkraft werden wir weniger auslandabhängig und gleichzeitig sauberer in Sachen Stromversorgung. Die Förderung mit den bestehenden und in der Energiestrategie ausgebauten Instrumenten wird zwar nur einen kleinen Schub bewirken können. Nach 2040 wird aber – da bin ich wirklich optimistisch – insbesondere die Solarenergie den Strombedarf zusammen mit neuen Speichermöglichkeiten bei Weitem befriedigen.

Verkehr

Mobilität bedeutet Lebensqualität – sie kann aber auch Lebensqualität einschränken. Deshalb heisst es: Verkehr von der Strasse auf die Schiene verlagern, nachhaltige Mobilität fördern. Dabei braucht es auch Mut, von staatlicher Seite her Investitionen zu tätigen. Zu diesen gehören für mich der Wisenbergtunnel, die Swissmetro Lausanne – Genf und der Sechsspurausbau der A1 mindestens zwischen Luterbach und Wiggertal.

Die schweizerische Verkehrspolitik soll auch einen Beitrag liefern zur dezentralen Besiedelung unseres Landes. Einem Abbau der ÖV-Erschliessung in die Randregionen werde ich deshalb genauso entgegen treten wie der „Bestrafung“ der Pendler.

Wirtschaft

Ich will keine Abzockerei, ich will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ich will gute Chancen für die Schweizer Industrie im Ausland, und ich will weiterhin eine produzierende und gleichzeitig ökologische Landwirtschaft. Es gibt kein Patentrezept, um das alles gleichzeitig zu haben. Deshalb wird es auch in Zukunft in der Wirtschaftspolitik Kompromisse und vor allem viel Feingespür in der Verhandlung mit unseren europäischen Partnern brauchen.

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